Dentophobie

siehe hierzu: Zahnarztangst

Mehr als Unbehagen

Ein mulmiges Gefühl vor dem Zahnarztbesuch kennen viele. Von einer Dentophobie spricht man, wenn die Angst so stark wird, dass Termine über Jahre vermieden werden – auch dann, wenn Beschwerden bestehen. Der Zustand der Zähne verschlechtert sich dadurch häufig, was die Hemmschwelle weiter erhöht.

Woran man sie erkennt

Typisch sind körperliche Reaktionen allein beim Gedanken an die Behandlung: Herzklopfen, Schweißausbrüche, Übelkeit oder Schlafstörungen vor dem Termin. Auch das wiederholte Verschieben vereinbarter Termine ist ein Hinweis. Betroffene schämen sich oft – dazu besteht kein Anlass.

Wie eine Behandlung möglich wird

Am Anfang steht ein Gespräch ohne Behandlung. Sie entscheiden mit, wie viel in einem Termin geschieht, und können die Behandlung jederzeit unterbrechen. Je nach Bedarf kommen eine Sedierung im Dämmerschlaf oder eine Behandlung in Narkose infrage. Wichtig ist ein Tempo, das für Sie stimmt.

Kleine Schritte helfen

Häufig beginnt es mit einer reinen Untersuchung, danach folgt eine professionelle Zahnreinigung, erst später größere Behandlungen. Jeder Termin, der gut verläuft, macht den nächsten leichter.

Häufige Fragen

Muss ich mich für den Zustand meiner Zähne rechtfertigen?
Nein. Wir bewerten nicht, wir behandeln.

Kann ich erst einmal nur reden?
Ja. Ein Kennenlerntermin ohne Behandlung ist ausdrücklich möglich.

Wie unterscheidet sich Dentophobie von normaler Angst?
Durch das Ausmaß der Vermeidung und die körperliche Reaktion. Mehr dazu unter Zahnarztangst.

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