

Praxisklinik
Dr. Dahm & Kollegen
Rübenacherstr. 32 - Im CIM Gebäude
56072 Koblenz-Metternich
Tel. 0261 2035 u. 2036
Mobil 0171 2144490
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Nicht nur eine perfekte Ästhetik, sondern auch eine perfekte Funktion ist die Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung. Eine Fehlstellung des Kiefers kann zu Kiefergelenkproblemen, ausstrahlenden Schmerzen und anderen Beschwerden führen. Diese Beschwerden können sogar bis hin zu Schmerzen im Wirbelsäulenbereich, Sehstörungen und Tinnitus reichen. Zahnarzt Dr. Dahm und sein Team in der Zahnarztpraxis Koblenz können mittels Funktionsdiagnostik den Ursachen auf den Grund gehen und diese gezielt beseitigen.
Die Durchführung einer Funktionsdiagnostik in der Praxis von Zahnarzt Dr. Dahm aus Koblenz kann unterschiedlich begründet sein. Funktionsstörungen ergeben sich etwa durch Zahnverlust, Zahnkippung oder Zahndrehung, nächtliches Zähneknirschen, kieferorthopädische Behandlungen usw. Zur Beseitigung solcher Störungen ist eine geeignete Behandlung notwendig, wobei wir je nach vorliegender Ursache eine individuell angepasste Therapie erstellen.
Bei der Funktionsdiagnostik untersuchen wir die Kieferbewegungen, die Gelenke und die gesamte Kaumuskulatur. Dennoch darf auch die klassische Befragung des Patienten nicht fehlen. In ausführlichen Gesprächen ermitteln wir die Krankheitsgeschichte durch Abklärung von möglichen Symptomen.
Die Durchführung einer Funktionsdiagnostik ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Anfertigung von (größerem) Zahnersatz geplant ist. Weiterhin ist die Funktionsdiagnostik sinnigerweise auch vor kieferorthopädischen Behandlungen durchzuführen. Ferner ist die Funktionsdiagnostik auch bei verdächtigen Symptomen durchzuführen, um Klarheit zu schaffen.
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch über Beschwerden, deren Verlauf und mögliche Auslöser. Es folgt die klinische Untersuchung: Kiefergelenke und Kaumuskulatur werden abgetastet, die Beweglichkeit des Unterkiefers, die Mundöffnung und der Zusammenbiss werden geprüft. Je nach Befund schließt sich eine instrumentelle Analyse an, bei der Modelle der Zähne in einem Artikulator montiert und die individuellen Bewegungsbahnen des Kiefers erfasst werden. So lässt sich beurteilen, ob Zähne, Kiefergelenke und Muskulatur zusammenpassen.
Ergibt die Analyse eine Fehlbelastung, kommen je nach Ursache unterschiedliche Wege infrage. Häufig ist eine individuell angefertigte Aufbissschiene der erste Schritt; sie entlastet Kiefergelenke und Muskulatur, besonders bei nächtlichem Zähneknirschen. Ergänzend können Übungen, Physiotherapie oder das Einschleifen einzelner Kontaktpunkte sinnvoll sein. Steht ohnehin eine größere prothetische Versorgung an, dient der Funktionsbefund als Grundlage der Planung, damit neuer Zahnersatz zum Biss passt.
Typisch sind Knacken oder Reiben im Kiefergelenk, eine eingeschränkte Mundöffnung, Verspannungen in Kiefer, Nacken und Schultern, morgendliche Kopfschmerzen sowie abgeriebene oder empfindliche Zähne. Auch Ohrgeräusche und Schwindel werden gelegentlich in diesem Zusammenhang beschrieben. Ob die Ursache tatsächlich im Kausystem liegt, kann nur eine Untersuchung klären.
Ist die Untersuchung schmerzhaft?
Die klinische Funktionsanalyse kommt ohne Eingriff aus. Verspannte Muskelbereiche können beim Abtasten druckempfindlich sein, mehr in der Regel nicht.
Wie lange dauert ein Termin?
Für die klinische Analyse sollten Sie etwa eine Stunde einplanen. Eine instrumentelle Analyse benötigt zusätzliche Termine für Abformungen und Registrate.
Muss ich eine Schiene dauerhaft tragen?
Das hängt vom Befund ab. Viele Schienen werden zunächst nachts getragen und die Wirkung in Kontrollterminen beurteilt.
Übernimmt die Krankenkasse die Funktionsanalyse?
Der Umfang der Erstattung ist unterschiedlich und hängt von Befund und Versicherungsart ab. Wir informieren Sie vor Behandlungsbeginn.